Gerda Kees, die Puppenspielerin

Gerda Kees, die Puppenspielerin aus Schongau verzaubert Jung und Alt mit Ihrem selbstgebauten Kniemarionettenspiel. Während sie mit dem Akkordion musiziert und kleine Geschichten erzählt, tanzen die Figuren, die mit einem hauchdünnen Draht an ihrem Bein befestigt sind. Die sympathische 77-Jährige wird sowohl am Sa 1.12. als auch am So 2.12. mit einige Auftritte unsere Besucher begeistern.

Weihnachtsmärchen von „Gerda der Puppenspielerin“

Es spielte auf einem kleinen gemütlichen leicht verschneiten Weihnachtsmarkt. Alles war liebevoll geschmückt und der  Geruch von Glühwein und Lebkuchen zog sich durch den ganzen Markt . Kinder spielten mit ihren Instrumenten Weihnachtslieder. Es lag ein gewisser Zauber über dem Markt. Da fühlte man sich wohl und man ist gerne geblieben

 

Meine kleine Puppenbühne bestand aus einer golden glänzenden Decke die auf dem Boden lag. Darauf tanzten die Puppen, musikalisch mit meinem kleinen Akkordeon begleitet.  Zwischen Tannenzweigen  stand ein kleines Lebkuchen Hexenhaus und die Hexe mit Besen stand vor der Türe.

 

Das Märchen von Hänsel und Gretel ist immer noch von jung und alt beliebt und hat den Zauber nicht verloren. So verzaubert war auch der kleine Simon. Seine Eltern mussten viel Geduld haben, denn er wollte einfach nicht nach Hause. Er durfte auch bei dem Märchen mitspielen, das er ganz stolz und voller Liebe machte. Aber irgendwann musste er mit nach Hause. Dass der Abschied nicht so schwerwar, bekam er von meiner Glitzerdecke ein Stück , Zweige vom Hexenhaus und kleinen Hexen Brezeln um selber das Märchen daheim zu spielen.

 

 

Simon ging mit seinen Eltern und Geschwister glücklich nach Hause. Simon meinte es war doch so schön, gehen wir doch morgen wieder her. Die Eltern mussten ihn enttäuschen, denn sie mussten selber arbeiten und Simon durfte zu Oma, die er ja auch sehr gerne mag.

Simon gab aber daheim  keine Ruhe. Oma du musst das unbedingt anschauen. Simon hat gesiegt. Oma holte ihren Rolator und machte sich mit Simon auf den Weg zum Weihnachtsmarkt.

Simon hatte seine Glitzerdecke dabei die ich ihm geschenkt habe in der sein Schlafbär eingewickelt war.

Als ich dann das Märchen von Hänsel und Gretel spielte, kam er wieder auf die Bühne und mit glänzenden Augen spielte er mit den Puppen so gefühlvoll . Seiner Oma rollte eine kleine Träne über das vom Leben gezeichnete Gesicht, aber mit Freude in den wachen Augen. 

 

Simon verteilte an die kleinen und großen Zuschauer die Hexenbrezen. Mit seinen kleinen Fingern zählt er ganz glücklich unsere Einnahmen und er bekam seine erste Gage als Puppenspieler. Ich wurde von dem kleinen Puppenspieler der glücklich nach Hause ging so reich beschenkt. 

Mein schönes unvergessenes  Erlebnis als Puppenspielerin .auf dem Weihnachtsmarkt.

 

Eure Gerda Kees